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Lebendige Beiträge Sehr oft fuhren meine, am 24. 03. 2005 verstorbene Edith und ich in die verschiedensten fremden Länder, in Urlaub. Jetzt fahre ich mit meiner Freundin und Geliebten Uschi, sie ist ebenso eine "Reisetante", in die Weltgeschichte. Von diesen Urlaubsreisen brachten und bringen wir landesübliche Kochrezepte mit. Wir haben sie alle, zum Nachkochen, ausprobiert. Es wäre schön, wenn der Interessent / Leser, mir im Gästebuch zur Aktion "Rezepte" seine Meinung "sagt". Aber auch andere Beiträge der verschiedensten Kategorien werde ich hier einfügen denn, Kaleidoskop heißt: "Lebendig - bunte Folge".
Eine Reise in die Vergangenheit Ein Besuch 2008 in Oppeln und noch wo anders.
Der Name Oppeln oder heute auch Opole stammt von einem Stamm der Westslawen ab, die mit Opole ein Gebiet bezeichneten, in dem ein Zusammenschluss von mehreren Siedlungen mit einem zentralen Ort bestand. Der Stadtname entwickelte sich von der slawischen Form Opule bzw. Opole im 12. Jahrhundert zu Opole, Oppol und Opul im 13. Jahrhundert. Aus den lateinischen Versionen Oppelia, Oppolia und Opulia im Mittelalter entstanden die eingedeutschten Bezeichnungen Opel, Oppel und Oppeln. Oppeln entstand im 10. Jahrhundert als Gauhauptburg der Opolanen. Die Opolanen waren ein westslawischer Volkstamm und gleichzeitig einer der fünf, in Schlesien im 9.Jahrhundert ansässigen Stämme. Dieser vermischte sich im 5. Jahrhundert mit den in „Schlesien“ ansässigen Lugiern und bildete durch einen Jahrhunderte andauernden Prozess die schlesische Kultur aus. Um 990 gelangt der Volkstamm der Opolanen, wie ganz Schlesien, für die nächsten 358 Jahre in den polnischen Staat. Eine der bekanntesten Siedlungen der Opolanen lag auf der Pascheke-Insel in der heutigen Stadt Oppeln, die 1968 bei Ausgrabungen entdeckt wurde. Westlich dieser Siedlung der Opolanen wurde die neue Stadt Oppeln ( heutige Altstadt ) zwischen 1211 und 1217 durch Herzog Kazimir angelegt. Das linke Bild zeigt Oppeln in verschiedenen Gründungsphasen, das rechte Bild der Stadtplan von Oppeln, heute.
Nach den Hussitenkriegen wurde in Oberschlesien die tschechische ( nicht die polnische ! ) Sprache die Hauptsprache. Tschechisch war damals besonders die Sprache des oberschlesischen Adels. Aus der Sprache konnte man nicht auf die Abstammung der Bewohner schließen, da die oberschlesische Bevölkerung zwar ein einheitliches Volk war, aber drei Sprachen sprach nämlich, deutsch – polnisch – tschechisch. 1526 fiel die Stadt, wie ganz Schlesien und Böhmen, an die Habsburger. Nach dem Ersten Schlesischen Krieg fiel Schlesien unter Friedrich II. an Preußen. Von 1816 bis 1945 war Oppeln die Hauptstadt des gleichnamigen preußischen Regierungsbezirks und von 1919 bis 1938 auch der Verwaltungssitz der Provinz Oberschlesien. Ein wenig zur Erklärung der heutigen Situation. Mit stiller Duldung der französischen Besatzungsmacht nach dem 1. Weltkrieg, wurde eine Volksabstimmung durchgeführt, ob Oberschlesien zu Polen oder zu Deutschland gehören soll. Bei der Volksabstimmung am 20. März 1921 stimmten 20816 Wahlberechtigte ( 94,7 % der abgegebenen Stimmen ) für einen Verbleib beim Deutschen Reich, 1098 für Polen ( 5,0 % ). Ungültig waren 70 Stimmen ( 0,3 % ). Die Wahlbeteiligung betrug 95,9 %. Bis zur Abtretung Ostoberschlesiens an Polen im Jahre 1922 gehörte auch das Oberschlesische Industrierevier rund um Kattowitz zum Oppelner Regierungsbezirk. Neben Deutsch als Verkehrssprache gebrauchten viele Oppelner bereits vor 1945 einen slawischen Dialekt, das Oberschlesische, das auch „Wasserpolnisch“ genannt wird. Die Kriegsfolgen erreichen Oppeln wenige Monate vor Kriegsende.
Anfang und M Am 23./ 24. Januar 1945 werden die westlichen Stadtteile westlich der Oder durch ukrainische Truppen und am 15. März 1945 das restliche Stadtgebiet und die Altstadt durch polnische Truppen erobert. Bei der Einnahme der Stadt befinden sich nur noch 170 Menschen hier ( 25. März 1945 ). Schon kurz nach Kriegsende treffen die ersten polnischen Umsiedler aus den polnischen Ostgebieten, von wo sie durch die Sowjetunion vertrieben wurden, sowie ein Teil der deutschen Zivilbevölkerung ( vor allem aus den Vororten ) in der Kernstadt Oppeln ein. Da viele Deutsche neben Deutsch den oberschlesischen Dialekt sprachen, führte dieser Umstand dazu, dass die polnische Verwaltung nach 1945, anders als in Niederschlesien, keine flächendeckende Zwangsaussiedlung durchführte, sondern vielen Bewohnern die Möglichkeit gab, als so genannte Autochthone ( Alteingesessene ) ein Bleiberecht zu erhalten. Da auch manche Deutschsprachige diesen Weg nutzten, blieb in Oppeln und Umgebung eine deutschpolnische bzw. oberschlesische Minderheit zurück, die nicht vertrieben wurde. Dazu später noch mehr. Nun zu unserer Reise in die Vergangenheit. Meine Uschi und ich, ihr Bruder Klaus mit seiner Frau Christine und meine Schwester Brigitta, wollten noch einmal oder wieder einmal, zu den Wurzeln unserer Familie zurückkehren ( außer Christina, sie stammt aus dem Westerwald ).
Dieser Wunsch war der Anlass, dass ich bereits im September 2007 eine Reise
in die „Ahnenzeit“ buchte. Dazu kam noch, dass sich plötzlich und unerwartet eine ( ich glaube, man nennt das Großnichte oder so ähnlich: ihr Opa Rudolf und mein Vater Konstantin waren Brüder ) Danuta Proks ( polnische Schreibweise ) bei mir meldete. Das führt dazu, dass der „Hauptbericht“ in erster Linie Oppeln behandelt. ( Das Bild: l.: Danuta; m: ich; r.: Gitta. Reisezeit: 13. 04. bis 18. 04. 2008.
Sonntag: 13. 04. 2008:
Eine Reise, über ca. 800 km, die uns von Limburg, Denn von Limburg nach Neu – Isenburg fuhren wir mit dem PKW von Klaus. Die Fahrt mit 450 PS, im modernen Reisebus verlief reibungslos, ohne Stau außer, dass sie ( für mich ) langweilig war. Nach dem Grenzübergang Görlitz auf dem Gebiet Polens merkte man, dass man Deutschland verlassen hatte. Zugegeben, später im Landesinneren konnte man fast überall auf den Parkplätzen und auch sonst überall Ordnung und Sauberkeit feststellen. Und was überall besonders auffiel, man sah nur ganz wenige Leute auf der Straße rauchen und das jemand Kippen auf die Gehwege oder Straßen wie bei uns in Deutschland warf, habe ich überhaupt nicht gesehen.
Wenn wir auch nicht selber fahren mussten, glaubt mir, das erste Bier nach der Fahrt schmeckte prima. Im Hotel konnte man sogar mit Euro bezahlen. Ein genauerer Bericht über Oppeln folgt noch weiter hinten.
Montag:14. 04. 2008 Nach dem ausgiebigen Frühstück ging’s ab nach Tschenstochau, dem berühmten polnischen Wallfahrtsort. Im 2. Weltkrieg durch die deutsche Luftwaffe gesucht, aber nie gefunden. Der Ort liegt am Westufer der Wartha.
Während der Hussitenkriege (1419 bis 1434 bzw. 1439 ) wurde das Kloster geplündert und gebrandschatzt und das Madonnenbild durch einen Schwerthieb geschändet. Heute gehört es zum polnischen Nationalgefühl. Wohl in der Hoffnung, die dem Volk geschlagenen Wunden möchten ebenso wundersam geheilt werden wie der Schwerthieb im Madonnenbild, strömten die Polen nach Tschenstochau und machten das Gnadenbild zum Nationalheiligtum. Maria wurde zur „Königin und Schutzpatronin von Polen“. Auf dem Bild sind im Gesicht deutlich die Schwertspuren zu sehen. Gemäß einer Sage wurde das berühmte Gnadenbild vom hl. Lukas, dem Evangelisten, auf dem Tisch in einem Haus in Nazareth gemalt. Das Bild soll später vom Kaiser Konstantin aus Jerusalem nach Konstantinopel ( heute: Istanbul ) mitgenommen und dort in eine Kirche gebracht worden sein. Durch den Fürst von Ruthenien ( Karpatoukraine ), Lev, kam das Gnadenbild nach Polen. Das Bild wurde in Belz ( Stadt in der Ukraine ) verborgen. und 1382 von Ladislaus von Oppeln aufgefunden. Nach dem Sieg über seine Feinde, den er der Mutter Gottes zuschrieb, nahm er das Bild nach Tschenstochau mit und übergab es dem Paulinerorden. Die Ergebnisse der neuesten wissenschaftlichen Forschung weisen darauf hin, dass das Bild ursprünglich eine aus dem 6.-9. Jh. stammende byzantinische Ikone vom Typ der "Hodigetria" ("die den Weg weist") ist was aber der Anbetung keinen Abbruch tut. Vor allem 1655 musste die Madonna ihre überirdische Macht beweisen, als das Kloster von ein paar Mönchen und ein paar schlecht bewaffneten Bauern gegen eine, während des 30jährigen Krieges wohl erprobte Truppe des Schwedenheeres, verteidigt werden konnte.
Weltweit ist inzwischen die Pilgerschaft nach Tschenstochau in den
Mittelpunkt des Interesses gerückt. Groß geschrieben wird hier ( natürlich auch in ganz Polen ) die Liebe zur Heimat. Veteranen der polnischen Armee nehmen regelmäßig an Gedenkgottesdiensten zur Ehren toter Kameraden teil. Keiner kann sich der Faszination von Tschenstochau entziehen, wo der katholische Glaube und die Frömmigkeit in unnachahmlicher Weise zum Ausdruck kommt. Was besonders auffiel, waren Massen von Jugendlichen allen Alters, die mit Inbrunst ihren Glauben zeigten.
Dienstag: 15. 04. 2008 Krakau, heute noch die heimliche Hauptstadt Polens und die Kulturhauptstadt des Jahres 2000, dieser Stadt war der heutige Tag gewidmet. Krakau, die ehemalige Hauptstadt von Polen war über Jahrhunderte die Residenz der polnischen Könige. Hier wurde die älteste Universität Polens gegründet, hier reihen sich gotische Gebäude neben den, im Renaissance- und Barockstil errichteten, Bauwerken. “Die Perle Polens“ mit ihrer historischen Altstadt wurde schon 1978 durch UNESCO in das Weltkulturerbe aufgenommen.
Wir fingen
unsere Besichtigung an der alten Stadtmauer an der Weichsel an und Die Burg liegt auf einem Hügel. Von hier aus herrschten die polnischen Könige über das Land. Bis zum 17. Jahrhundert war auf dem Wawel ihr Hauptsitz. Diese Anlage hat viel zu bieten. Wir konnten die gotische Kathedrale, die Krönungskirche der polnischen Könige und die letzte Ruhestätte vieler polnischer Könige besuchen. Unser weiterer Spaziergang führt uns durch die Kanonicza Straße, eine der schönsten in der Altstadt, in das Universitätsviertel. Die Jagiellonen - Universität wurde im Jahre 1364 gegründet und damit gehört sie zu den ältesten Universitäten in Europa. Hier steht das älteste Universitätsgebäude, Collegium Maius, das heute das Universitätsmuseum beherbergt.
Er ist einer der größten mittelalterlichen Plätze Europas.
Zum Markplatz
gehört die
Marienkirche
mit dem Der Altar ist 13 Meter hoch, 11 Meter breit und wurde 1486 beendet. Er gilt als die Krönung der gotischen Schnitzkunst. Ganze neun Jahre benötigt der Bildhauer Veit Stoß, von dem es kein Bild gibt, für das Monument. Ein Dutzend Mitarbeiter waren mit an dem Werk beteiligt. Über 2.800 Gulden erhält der Meister für seine Arbeit, ein bedeutendes Honorar, allerdings gestreckt über neun Jahre. Dann, plötzlich um 12.00 Uhr, liegt für einige Sekunden eine Trompetenmelodie über der Stadt. Sie kommt aus einem der Türme der Marienkirche. Dann auf einmal reißt der Trompetenton abrupt ab. Den so genannten «Hejnal» hat der Wind in den letzen Winkel der Krakauer Innenstadt getragen. Er erinnert Einwohner und Touristen nicht nur daran, dass eine volle Stunde vergangen ist, sondern auch an den Angriff der Tartaren im 13. Jahrhundert auf Krakau. Der Legende nach wurde der Trompeter bei eben jenem letzten Ton tödlich getroffen. Da nach den Angriffen der Tataren im 13. Jahrhundert keine wesentlichen Zerstörungen mehr erfolgten und sich die Industrialisierung eher außerhalb der Stadt abspielte, ist Krakau reich an Beispielen aller Epochen ab dem Hochmittelalter ( Romanik und Gotik ), vor allem Renaissance, aber auch Barock, Jugendstil und Neogotik sind zu finden . Bausünden wurden erfreulich wenige begangen, auch nicht während der Kommunistenzeit. Seit dem Jahr 2002 werden viele Baulücken im Stadtgebiet durch angepasste Neubauten geschlossen. Überall ist unübersehbar ist, neben dem Anspruch die heimlichen Hauptstadt Polens zu sein, die zweite Säule polnischen Nationalstolzes. Sie heißt Karol Woityla. Er war Erzbischof von Krakau und wurde 1978 zum Papst gewählt. Entsprechend präsent ist die Erinnerung an Papst Johannes Paul II. In Krakau sieht es so aus, als ob er immer noch der amtierende Papst ist. Wo immer der frühere Erzbischof wirkte und der spätere Pontifex während seiner mehrmaligen Besuche den Fuß hinsetzte, alles ist dokumentiert, sichtbar und verewigt.
Mittwoch: 16. 04. 2008 Dieser Tag ist unserer alten Heimatstadt Oppeln gewidmet. Die Spannung war schon sehr groß, was erwartet uns ? In der Empfangshalle des Hotels erwartete uns meine, ich glaube Großnichte, aber so genau weiß ich die Verwandtschaftsbezeichnung nicht. Jedenfalls, ihr Opa und mein Vater waren Brüder ( Onkel Rudi ). Zuerst fiel uns auf, dass Oppeln grundsätzlich sauber, die „alte“ Innenstadt in ihrer Bausubstanz ordentlich ist, aber die Außenbezirke und die Randgebiete ein wenig verlottert sind. Hier hat der Kommunismus alles um 50 Jahre zurück geworfen, Plattenbauten beherrschen das Bild.
Auch alte Kriegsschäden aus dem 2. Weltkrieg, als die Sowjettruppen Oppeln
besetzten, wie Schusslöcher in Hauswänden, sind hier noch zu Man bemüht sich jedoch ungemein, das direkt sichtbare Oppeln zu restaurieren.
Auch erkennt man meist wo Deutsche wohnen ( alles ordentlich z. B. der Hauszaun gestrichen ) und wo Polen zu Hause sind ( z. B. Gardinen sind nicht mehr unbedingt weiß ). Sehr positiv ist anzumerken, dass alle Polen sehr höflich und zuvorkommen sind. Will man etwas kaufen und der Gegenüber versteht kein Deutsch, wird sofort jemand geholt, der der deutschen Sprache mächtig ist. Oppeln ist eine Stadt der „jungen Polen“. Viele junge Leute sind zu sehen, die einen Kinderwagen schieben. Man muss allerdings auch berichten, dass die Polen die ehemals Jahrhundert dauernde Deutsche Vergangenheit fast total negieren.
Aber ganz hat man die Vergangenheit nicht ausgemerzt schlicht weg, man hat vergessen „alte“ deutsche Kanaldeckel auszuwechseln. Zumindest aus einem geht hervor, dass in Oppeln auch einmal Deutsche gelebt haben. Erst ganz langsam beginnen ein Umdenken und ein Meinungswandel. So werden polnische Ortsnamen auch in deutscher Sprache angeführt. Dazu ein Beispiel.
In der schlesischen Gemeinde Radlow ( Radlau ) im Südwesten Polens sind Polen setzt damit ein 2005 verabschiedetes Gesetz um, mit dem die Rechte der nationalen Minderheiten erweitert worden waren Ja und dann haben wir auch den Autoverkehr „bewundert“. Verkehrsregeln, besonders Geschwindigkeitsregelungen, „gelten“ im Allgemeinen nur für Touristen und ähnliche Leute. Dann führte uns Danuta in die Innenstadt.
Der Marktplatz
Der
kopfsteingepflasterte
Marktplatz ist Zentrum der Stadt Oppeln. Wie viele Marktplätze, ist auch dieser von architektonischen Wunderwerken umgeben. Die Fassaden der Gebäude sind alle pastellfarben gehalten, im Erdgeschoss befinden sich viele nette Straßencafés und Restaurants. In der Marktplatzmitte befindet sich das Rathaus. Das Gesamtgebäude ist rundum von Arkaden geschmückt. Ein Teil des Gebäudes entstand in den Jahren 1818 – 22, ein weiterer Teil wurde erst später, nach dem Vorbild des florentinischen Rathauses, hinzugefügt.
Oppelner Museum
Das Haus, in dem das Museum untergebracht ist, stammt aus dem 15. Diese Art Gebäude werden in der Stadt auch Oppelner Erker genannt. Es war einst auch Domizil der Jesuiten. Eine Zeitlang war es auch ein Krankenhaus. Ab 1773 war es ein Wohnhaus. Im Inneren des Gebäudes können Exponate der Archäologie, Geschichte und Ethnographie besichtigt werden. Museum der Oppelner Schlesier
Es zeigt sehr eindeutig die Lebensart- und Weise aus der Zeit um 1900. Liebevoll ist das Interieur dargestellt und vor allem Uschi und ich, die sich noch ein wenig an die „alten“ Zeiten erinnern können, waren positiv überrascht, was hier gezeigt wird. Hier einige Bilder davon, die mir freundlicherweise vom Museum in nach hinein zur Verfügung gestellt wurden. Unschwer ist dieser Raum als Küche zu erkennen.
Neben den Museen steht die…..
….Kirche
zur Jungfrau Maria / Kirche auf dem Berg = Bergelkirche
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PILAV
Ich habe diese Art des Essens mit Kindern ausprobiert. Nach anfänglichem Zögern, das Besteck fehlte ja, hatte ich die Sympathien auf meiner Seite.
Zutaten für 6 Personen
2 Tassen Langkornreis 100 gr. Pistazien 1 Prise Salz 6 längliche Möhren 3 mittelgroße Tomaten 1 mittelgroße Zwiebel 3 Knoblauchzehen, 3 Esslöffel Butter 300 gr. Kalbfleisch 400 gr. Lammfleisch 3 lange Auberginen 3 Tassen Fleischbrühe 1 Teelöffel Pfeffer Olivenöl zum Braten Garzeit: etwa 50 Minuten bei 180°, Backofen vorheizen. Zubereitung: Den Reis in kaltem Wasser 30 Minuten in Salzwasser einweichen, dann das Wasser abgießen. Die Möhren waschen, Oberfläche abschaben und unzerkleinert etwa 10 Min. in Salzwasser kochen, dann das Wasser abgießen. Die Tomaten waschen und die Stielansätze ausstechen. Dann die Tomaten oben auf der Stielseite kreuzweise einschneiden und kurz mit heißem Wasser überbrühen. Danach die Tomaten enthäuten und in Würfel schneiden. Die Zwiebel und die Knoblauchzehen enthäuten und fein reiben. Die Butter erhitzen und das in gulaschgroße geschnittene Fleisch zusammen mit den Tomaten, der Zwiebel und dem Knoblauch bei schwacher Hitze so lange dünsten, bis kein Fleischsaft mehr vorhanden ist. Die Auberginen waschen, von den Stielansätzen befreien und der Länge nach in etwa 1 / 2 cm dicke Scheiben schneiden. Danach etwa 20 min. in Salzwasser legen. Danach abtrocknen Die Möhren ebenfalls der Länge nach in etwa 1 / 2 cm dicke Scheiben schneiden. Das Öl in einer größeren Pfanne erhitzen und die Möhren- und Auberginenscheiben darin von jeder Seite etwa 1 min. anbraten. Den Boden einer runden, feuerfesten Form ( mit Deckel ) mit der Fleisch- Zwiebel -, Knoblauchmasse bedecken. Dann die Fleischmasse von der Mitte aus abwechselnd mit den Auberginen - und Möhrenscheiben auslegen bis die Fleischmasse völlig bedeckt ist. Den Reis mit den Pistazien mischen und in die Mitte geben, die Form mit der Fleischbrühe auffüllen und mit Salz und Pfeffer würzen. Die Form in den Backofen schieben und etwa 35 min. garen. Danach alles auf eine Platte stürzen und servieren. Es schmeckt, trotz der Arbeitszeit, hervorragend. Und denken Sie nicht an das " böse " Sprichwort: " Was der Bur nit kennt, das fret er nit. "
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